Bedingungsloses Grundeinkommen

Eine Sammlung von Zitaten zum Bedingungslosen Grundeinkommen.

Apr 16
“Die meisten Menschen haben zwei Menschenbilder in sich. Eins, das von sich selbst – das ist das humanistische. Und das andere von den Mitmenschen, das materialistische.” Prof. Götz Werner
Unternehmer und Chef der Drogeriemarktkette dm,
Professor an der Universität Karlsruhe
Interfakultatives Institut für Entrepreneurship

Mar 12
“Kein Unternehmer überlegt sich morgens, wenn er in den Laden kommt: wie kann ich heute möglichst viele Menschen beschäftigen? Allein die Vorstellung ist schon absurd. Die Frage lautet umgekehrt: Wie kann ich mit einem möglichst geringen Aufwand an Zeit und Ressourcen möglichst viel für meine Kunden erreichen? Wie kann ich den Laden besser organisieren? Und besser organisieren heisst immer, Arbeit einsparen. Das ist ein absolut unternehmerisches Prinzip.” Prof. Götz Werner
Unternehmer und Chef der Drogeriemarktkette dm,
Professor an der Universität Karlsruhe
Interfakultatives Institut für Entrepreneurship

“Wenn jeder ein bedingungsloses Grundeinkommen erhält, gibt es keine Stigmatisierung mehr. Ein allgemeines Bürgerrecht zu haben ist etwas ganz anderes, als zu den »Versagern« zu gehören, die auf »Sozialhilfe« angewiesen sind.” Prof. Peter Ullrich
Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsethik an der Universität St. Gallen

“Die Folge wäre, dass am Arbeitsmarkt der Kern aller Freiheit, nämlich die Freiheit Nein zu sagen, zur Geltung gebracht würde.” Claus Offe, Sozialwissenschaftler
Ab 1995 Professor für Politikwissenschaft an der Humboldt-Universität in Berlin. Seit 2005 gehört er zum Professorium der Hertie School of Governance Berlin.

“Ich muss wirklich sagen, dass ich dieses Gerede von der Schaffung neuer Arbeitsplätze langsam nicht mehr hören kann. Warum wird dem so wenig widersprochen?
Die Wirtschaft hat nicht die Aufgabe Arbeitsplätze zu schaffen. Im Gegenteil!. Die Aufgabe der Wirtschaft ist es, die Menschen von der Arbeit zu befreien.”
Prof. Götz Werner
Unternehmer und Chef der Drogeriemarktkette dm,
Professor an der Universität Karlsruhe
Interfakultatives Institut für Entrepreneurship

Mar 11
“Die Arbeit verschwindet. Das will kein Politiker seinen Wählern erzählen. Statt dessen betet man immer wieder dieselben drei Pseudotheorien herunter. […] Immer dieselben drei, ja. Erstens: Wir verlieren in unserem Land Jobs, weil die bösen Unternehmer Stellen ins Ausland verlagern. Zweitens: Wir haben genug Jobs, die Leute sind nur nicht richtig ausgebildet. Und drittens: Wir haben zu wenig Jobs, weil die Sozialabgaben zu teuer sind. Alle drei Argumente sind absurd.” Jermy Rifkin, Interview der Stuttgarter Zeitung

“Ein bedingungsloses Grundeinkommen stärkt die Familie. Sie sieht sich heute nicht selten vor die Frage gestellt: entweder erhebliche Einkommenseinbußen in Kauf zu nehmen, damit sie für ihre Kinder sorgen kann, oder ihre Kinder verhältnismäßig früh in die Obhut von Betreuungseinrichtungen zu geben.” Sascha Liebermann, Soziologe

Mar 10
“Was ich am meisten verabscheue ist die traurige Rolle des Zuschauers, der unbeteiligt tut oder ist. Man soll Zeuge sein, mittun und Verantwortung tragen. Der Mensch ohne mittuende Verantwortung zählt nicht.” Antoine de Saint-Exupéry

“Ich bin seit 33 Jahren Unternehmer und habe bei Null angefangen. Gegebenes zu hinterfragen, Neues zu denken und die gewonnenen Erkenntnisse dann zu verwirklichen, ist mir also alles andere als fremd. Meine Erfahrung sagt mir: Man muss revolutionär denken und evolutionär handeln. Oft wird nicht revolutionär genug gedacht und zu überstürzt gehandelt. Ich habe das immer wieder erlebt. Mit meinem Unternehmen stehe ich ja mittendrin im gesellschaftlichen Leben und habe permanent mit Kunden, Lieferanten und Behörden zu tun. Natürlich nehme ich auch die Anregungen von anderen auf. Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens gibt es schon seit Jahrzehnten.” Götz Werner, Unternehmer (dm Drogeriemarkt) und Professor an der Universität Karlsruhe

Mar 4
“Was uns bevorsteht, ist die Aussicht auf eine Arbeitsgesellschaft, der die Arbeit ausgegangen ist, also die einzige Tätigkeit, auf die sie sich versteht. Was könnte verhängnisvoller sein?” Hannah Arendt (1958)

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